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Schach - alle Weltmeister

 Auf dieser Seite wollen wir die Weltmeister würdig vorstellen . . . .

Garri Kasparow (1985 - 2000)

Garri Kimowitsch Kasparow (geboren am 13. April 1963 als Garik Weinstein in Baku) ist ehemaliger Schachweltmeister, Autor und Gründer der russischen außerparlamentarischen Oppositionsbewegung „Solidarnost“.



 





Kasparow war offizieller Weltmeister des Weltschachbundes FIDE von 1985 bis 1993. Nach seiner Loslösung und Absetzung im Streit blieb er noch bis 2000 vom Großteil der Schachwelt anerkannter Träger dieses Titels und  trat 2005 überraschend vom Schach zurück. Für einen Großteil des Schachpublikums gilt Kasparow als stärkster Spieler der Schachgeschichte.Kasparow wuchs auf als Sohn von Klara Schagenowna Kasparjan, einer armenischen Musiklehrerin und von Kim Moissejewitsch Weinstein, einem Violinenspieler und Bruder des aserbeidschanischen Komponisten Leonid Weinstein. Beide Eltern verfügten über eine Hochschulbildung und ließen ihren Sohn bereits frühzeitig eine Atmosphäre von Intellekt und Bildung genießen. Als Fünfjähriger lernte Kasparow von seinem Vater die Schachregeln, der zwei Jahre später an Leukämie starb.Mit zehn Jahren kam Kasparow zum dreimaligen Schach-Weltmeister Michail Botwinnik in dessen Schachschule. Botwinnik wurde Kasparows schachlicher Ziehvater und zugleich Vorbild, Trainer und Kritiker.Kasparow qualifizierte sich in den Kandidatenkämpfen 1983/84 in überzeugender Manier als Herausforderer des Weltmeisters. Im Viertelfinale schlug er in Moskau Alexander Beljawski mit 6:3, im Halbfinale in London Viktor Kortschnoi mit 7:4 und im Finale in Vilnius Ex-Weltmeister Wassili Smyslow  mit 8,5:4,5. Kasparows erster Wettkampf gegen Anatoli Karpow um die Weltmeisterschaft begann am 10. September 1984 in Moskau. Gespielt wurde in dem Modus, der seit der WM 1978 üblich war: Weltmeister sollte werden, wer zuerst sechs Partien gewann, Remis  zählten nicht. Nachdem Karpow überzeugend mit 4:0 in Führung gegangen war, wechselte Kasparow seine Wettkampftaktik. Anstatt weiter ungestüm – und erfolglos – anzugreifen, spielte er auf Remis und wollte möglichst lange standhalten. Karpow schaffte nach einer langen Remisserie einen fünften Sieg, doch dann machten sich beim Weltmeister Erschöpfungserscheinungen bemerkbar. Er wurde körperlich wie psychisch immer erschöpfter, nahm 11 Kilogramm ab und wurde mehrmals ins Krankenhaus eingeliefert, während Kasparow fit blieb.Kasparow kam in wenigen Partien bis auf 5:3 heran, ehe am 15. Februar 1985 nach 48 Partien und über 300 Spielstunden das Match abgebrochen wurde. Der Match-Abbruch geschah unter bis heute ungeklärten Umständen auf Betreiben des damaligen FIDE-Präsidenten Florencio Campomanes, der ihn offiziell mit Rücksichtnahme auf die Gesundheit beider Spieler begründete.Die FIDE setzte für den Oktober 1985 eine Wiederholung des Wettkampfes, wieder in Moskau, unter verändertem Modus an. Sieger sollte sein, wer als erster 12,5 Punkte erzielt, dem Weltmeister aber reichte ein 12:12 zur Titelverteidigung. Im zweiten WM-Kampf 1985, der auf 24 Partien begrenzt war und bei dem die Remispartien wieder gezählt wurden, siegte Kasparow mit 13:11 und wurde am 9. November 1985 der 13. und bis heute jüngste Weltmeister in der Geschichte des Schachs. Hier eine Partie gegen Fritz!


 


 


 


 


 


 


 

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